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Liebe Leserinnen, lieber Leser, hier veröffentliche ich einzelne Kapitel aus meinem Buch „Wish you were here – Hilferuf einer Lehrerin„.

2q1[1]

Zum Inhalt:

An der neuen Schule sieht sich die engagierte Lehrerin Frau Marau einer überaus schwierigen Klasse gegenüber. Gewalt und Disziplinlosigkeit bestimmen den täglichen Umgang der Schüler untereinander. Alle ihre Bemühungen um ein gewaltfreies Miteinander bleiben erfolglos. Aggressive Störungen und der Widerstand ihr gegenüber nehmen von Tag zu Tag zu. Sie holt sich Hilfe bei einem Sozialpädagogen und beteiligt sich mit ihrer Klasse an seinem Projekt. Die Situation droht zu eskalieren, als das Projekt von einem tragischen Unfall überschattet wird …

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Kapitel 1 – Vorspann

“Ich habe ihr lange zureden müssen. Immer wieder habe ich gesagt: ’Du musst unbedingt zu Frau Klinter gehen und ihr sagen, dass du die Jungen an dem Tag gesehen hast. Du weißt aus welcher Klasse die sind. Das ist wichtig.’

Aber sie wollte nicht. Sie ist sehr schüchtern, wissen Sie, sie traute sich einfach nicht. Ja, mit mir redet sie schon, ich bin doch ihre Freundin. Ich habe ihr versprochen, mit zu unserer Lehrerin zu gehen.“

*

Der Vorhang fällt, vorbei dein letzter Auftritt, verklungen die letzten Töne der Musik.

Die Anwesenden verlassen langsam, mit zögernden Schritten den Saal, treten heraus aus dem Dämmerlicht, hinein in den blendenden Sonnenschein, ratlos und bestürzt die Gesichter. Mit endgültiger Gewissheit formt sich allmählich ein einziger übermächtiger Gedanke in den Gehirnen, der sich nicht mehr zurückdrängen lässt, der allen schmerzlich bewusst macht: du bist nicht mehr, du bist Erinnerung.

Die letzte Tasse Kaffee, zu der du mich einladen wolltest, wurde nie getrunken, unser letztes Gespräch konnte nicht mehr stattfinden.

How I wish, how I wish you were here.

 

 

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